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Säure-Base-Regulation

Gewebeentsäuerung und Abwehrstärkung

Für die Funktion aller Stoffwechselwege im Organismus ist das Gleichgewicht zwischen Säuren und Basen von ausschlaggebender Bedeutung. Für dessen Regulation stehen dem Körper mehrere Puffersysteme in einem funktionellen wechselseitigen Gleichgewicht zur Verfügung. Dazu gehören der Gasaustausch in den Lungen, die Pufferkapazität des Blutes und die Ausscheidungsmöglichkeiten über Leber und Niere.

Im gesunden Körper sind die meisten Gewebe leicht basisch, Ausnahme bilden Magen, Scheidenmilieu und Haut. Im Stoffwechsel fallen zwar auch Säuren an, überschüssige Säuren werden aber neutralisiert und ausgeschieden. Ist diese Kapazität überfordert, werden überschüssige Säuren zunächst im Bindegewebe zwischengelagert, um sie später wieder herauszulösen und über das Blut, wenn es wieder über ausreichend basische Mineralsalze verfügt, abzutransportieren und auszuscheiden. Dabei greift der Körper bei Bedarf auch auf eigene Mineralsalze zurück, z.B. Calcium aus den Knochen, was aber langfristig zu Osteoporose führen kann.

Als Anzeichen für einen gestörten Säure- Basen-Haushalt können folgende Symptome angesehen werden: Müdigkeit, Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Allergien, Sodbrennen, Karies, Nervenschmerzen, Muskel- und Gelenkschmerzen, Krämpfe, Haarausfall, Osteoporose und vieles mehr. Begünstigt wird eine Gewebeübersäuerung durch zu viel säurebildende Nahrung (Fleisch, Wurst, Käse), Stress, Entzündungsprozesse, zu wenig Bewegung und frische Luft, Medikamente, zu wenig basenbildende Nahrung (Gemüse, Obst) und Mineralien (Vollkornbrot, Gemüse, Nüsse).

Die Gewebeübersäuerung kann mittels Mineralsalzen und basischen Produkten behoben werden. Um ein schnelles Anfluten dieser Produkte zu erreichen, hat sich die Baseninfusion mit Natriumhydrogencarbonat bewährt. Sie steht Ihnen bei uns zur Verfügung. Eine intravenöse Infusion dauert ca. 1 Stunde. Fünf bis zehn Infusionen sind erforderlich, um eine entsprechende Reaktion im Körper zu bemerken. Nach den Infusionen ist eine noch mindestens dreimonatige Tabletteneinnahme zur Ergebnisstabilisierung erforderlich.

Praxiskosten pro Infusion: 24,13 Euro
Medikamentenkosten pro Infusion: ca. 14,- Euro
(alle Preise sind Patientenpreise inkl. aller Steuern)

Lexikon

Infusion, Einführung größerer Flüssigkeitsmengen in den Organismus, üblicherweise über die Blutgefäße.

intravenös, in die Vene gegeben.

Osteoporose, Knochenschwund.

Symptom, Krankheitszeichen.

Dr. med. Reinhild Georgieff
Fachärztin für Frauenheilkunde und Geburtshilfe im Geomed GmbH Medizinisches Versorgungszentrum
Naturheilverfahren und Tätigkeitsschwerpunkt Akupunktur (DGfAN)